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Brief von Bischof Antonio
Zuerst möchte ich mich für alle guten Wünsche für das neue Jahr bedanken. Mein neues Jahr fing mit vielen Terminen an. Vor einigen Tagen habe ich Exerzitien für die Schwestern in Comparape durchgeführt. Im Episkopat bin ich für das geweihte Leben verantwortlich und da hatte ich auch schon einige Termine. Jetzt bin ich in Cochabamba und bereite mich auf ein Treffen mit polnischen Missionaren vor. Ich werde drei Vorträge halten, danach fliege ich nach Santa Cruz und fahre dann weiter ins Vikariat. Dort erwarten mich viele Dienste und Aufgaben. Unter anderem werden viele personelle Veränderungen durchgeführt, Diakonsweihen und die Einweihung des Schwesternhauses in Puerto Rico.
Dank der Spenden, die ich während meines Aufenthaltes in Europa erhalten habe, konnten wir viele Arbeiten in diesem Haus zügig durchführen und abschließen. Die Arbeit der Schwestern im Vikariat ist unentbehrlich. Sie bereiten den wenigen Priestern, die wir noch haben, den Weg und erledigen unzählige Pastoral-, Seelsorge- und Entwicklungsdienste.
Noch einmal möchte ich mich für alle Spenden, die ich erhalten habe herzlichst bedanken.
Hier in Bolivien erleben wir zur Zeit sehr viele Unruhen. Die Anhänger der jetzigen Regierung und der Opposition liefern sich immer wieder gewaltvolle Auseinandersetzungen. Hier in Cochabamba sind in den vergangenen Tagen vier Menschen ums Leben gekommen und über 100 sind verletzt worden. Die politische Situation im Land ist sehr angespannt.
Für das Neue Jahr wünsche ich Allen Gottes Schutz und Segen
Euer Bischof Antonio Reimann OFM
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